Montag, 30. Mai 2011

Wikipedia


Wikipedia: Zitierfähig oder nicht?

Das ist so eine Sache mit der Zitierfähigkeit. Einerseits ist jede Quelle zitierfähig, sobald alle nötigen Angaben vorhanden sind. Grundsätzlich sind überhaupt nur solche Quellen in wissenschaftlichen Arbeiten zulässig. Es ist wichtig, dass die Quellen die man verwendet jedermann zugänglich ist, jederzeit auch auffindbar und überprüfbar ist. Es reicht nicht, die Daten auf dem eigenen Computer zu speichern, denn dann sind diese anderen Lesern nicht zugänglich. Dadurch ist die Überprüfung der Angaben etwas schwierig. Es gibt allerdings noch die weitere Unterscheidung der Zitierwürdigkeit. Das sind all jene Quellen die einer quellenkritischen Prüfung standhalten und daher auch in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet werden können.
Wikipedia erfüllt nicht immer die Kriterien einer zitierfähigen Quelle. Die Autoren sind selten klar zu erkennen, da jederzeit Nicknames benutzt werden können. Die einzelnen Passagen der Texte können auch ohne korrekte Zitation eingesehen werden – ein wichtiges Kriterium in der Überprüfung zur Wissenschaftlichkeit einer Quelle. Auf der anderen Seite gibt es durchaus brauchbare Informationen auf Wikipedia. Manche Autoren geben ihre vollen  Namen an und die Quellen sind richtig angegeben. Ein Vorteil, denn dadurch kann man die Richtigkeit der Informationen schnell und einfach überprüfen und sehen welche Quellen der Autor benutzt hat.

Ich würde Wikipedia aber auch in solchen Fällen nicht als wissenschaftliche Quelle heranziehen, weil die Kriterien für wissenschaftliche Literatur/Quellen nicht ausreichend erfüllt werden. Das Problem ist, dass einfach jedermann Informationen verbreiten kann, die man wiederum erst aufwändig nachprüfen muss. Als Einstieg in ein Thema und als Sammeln von Quellen ist Wikipedia ideal, auch wenn nicht immer die Standardliteratur verwendet wird.

Grundbegriffe II - weitere Datenbanken

1. Englische Schlagwörter:
  • resistance
  • nazis
  • media
  • inner resistance
  • camouflage
  • Hitler
  • Germany

Auswahl: 
Towards a New History of German Resistance to Hitler.
Authors:
Paxton, Robert O.
Source:
Central European History (Brill Academic Publishers); Dec81, Vol. 14 Issue 4, p369, 31p
Historical Period:
1930 to 1950
Document Type:
Article
Subject Terms:
OPPOSITION (Political science) ANTI-Nazi movement -- Germany NATIONAL socialism
Geographic Terms:
GERMANY
Abstract:
Outlines a new synthesis of the history of the resistance to Nazism. Any such work must include the years before and after Hitler and most include all internal and external resistance to present a complete picture.
Notes:
107 notes.
ISSN:
00089389
Accession Number:
5698471
Database:
Historical Abstracts with Full Text
 Gefunden in: Elektronische Zeitschriftenbibliothek

Central European History

Zeitschrift nicht lizenziert: Homepage der Zeitschrift OOX

Allgemeine Angaben zur Online-Ausgabe der Zeitschrift:
Verlag:Cambridge University Press
Open Access Policy des Verlages in SHERPA/RoMEO suchen
Fachgruppe(n):Geschichte
Schlagwort(e):Europäische Geschichte
E-ISSN(s):1569-1616
P-ISSN(s):0008-9389
ZDB-Nummer:2049699-0
erste Volltextausgabe: Jg. 1, H. 1 (1968)
Homepage(s): http://journals.cambridge.org/jid_CCC
Erscheinungsweise:Volltext, Online und Druckausgabe
Kosten:kostenlos mit Druckausgabe
Gefunden in: Österreichischer Bibliothekenverbund: Zeitschriften und Serien
Verbund-ID-Nr.  AC04548534 
ZDB-Nr.  2049699-0 
Titel  LinkCentral European history 
Materialbenennung  [Elektronische Ressource]
Ersch.-Verlauf  1.1968 - 
Verlagsort  Cambridge 
Verlag  LinkCambridge University Press 
1.Serientitel  LinkPeriodicals archive online 
Zum Titel  Gesehen am 27.01.11 
Ergänz.z.Serientit  1.1968 - 1995: Periodicals archive online 
Parallele Ausgaben  Druckausg. --->:  Central European history
ISSN  1569-1616 
Link (extern)   EZB  
  Digitalisierung; jeweils die letzten 3 Jahre nicht verfügbar  
  Verlag; 1.1968 -  
  Agentur; 33.2000 - 38.2005  
  Aggregator; 1985 -  
Datenträger  [Online-Ressource]
Weitere Angaben  Online-Ressource 
ZDB-Systematik Info Link300 
1.Schlagwortkette  LinkMitteleuropa / LinkGeschichte / LinkZeitschrift / LinkOnline-Publikation / 
Titel-Link  Auch unter dem Titel: Central European history. 1968 -

Link zum Datensatz Info http://permalink.obvsg.at/AC04548534 

Bestand



2.) Meine Einschätzung :














 3.) Online oder Bibliothek:  
UBW Elektron. Ausgabe




Also ich schätze meine Ergebnisse so ein: Ich hab die Zeitschrift relativ einfach gefunden und keine Probleme gehabt (in keiner der Datenbanken). Ich habe auch relativ viele Vorschläge bei meiner Suche erhalten, also denke ich, dass auch mit den englischen Texten noch viel rauszuholen ist.


Die Zeitschrift ist in der Universitätsbibliothek online erhältlich. Es gibt allerdings dazu auch eine Druckausgabe. 




Dienstag, 10. Mai 2011

Datenbanken

Folgende Datenbanken erscheinen für mein Thema relevant:

Montag, 11. April 2011

Grundbegriffe der Recherche

1) Schlagwörter für mein Thema:
  1. Fritz Sänger (Journalist im Dritten Reich)
  2. Drittes Reich + Journalismus 
  3. Opposition + Journalismus
  4. Widerstand + Journalismus
  5. Untergrundpublizistik
  6. "innere Emigration"
  7. Camouflage 
  8. Zwischen den Zeilen
  9. Indirektes Schreiben
2) Einschätzung der Ergebnisse:
Ich bin bei manchen Begriffen auf viel unnötige Literatur gestoßen, da viele Begriffe auch anderwertig genutzt werden. Bei manchen Begriffen habe ich nicht allzu viel gefunden. Aber alles in allem kann ich sagen, dass doch eine überschaubare Menge an Titeln und Literatur zusammengekommen ist. Ich bin durch die Suche auch auf neue Dinge gestoßen und habe mich so immer mehr in das Thema eingearbeitet.

Donnerstag, 31. März 2011

InfoNet und Clio Online

Für mein Thema Oppositonsjournalismus eignen sich folgende Institutionen zur Recherche: 


laut InfoNet: 
  1. DÖW (Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes)
  2. Theodor Kramer Gesellschaft
  3. Literaturhaus - Österreichische Exilbibliothek
  4. Universität Wien Bibliotheken und Fachbereichsbibliotheken
  5. Österreichische Nationalbibliothek
  6. MEDIACULT (Internationales Forschungsinstitut für Medien, Kommunikation und kulturelle Entwicklung)
laut Clio Online: 
  1. H-Jhistory Discussion Network
  2. Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse
  3. Dr. Claude D. Conter ( an der Ludwig Maximilians-Universität München)
  4. Prof. Dr. Reinhard Olt (an der Universität Graz)
  5. Dr. Heinz P. Wassermann (FH Johanneum)

Mein Thema: Oppositionsjournalismus während des 3. Reiches

Oppositionsjournalismus im 3. Reich:
Die zentrale Fragestellung: Welchen Einfluss hatte der Oppositionsjournalismus auf die Hitler-Diktatur?

Diktaturen spalten meist die Bevölkerungsschichten. So war es auch zur Zeit des 3. Reiches. Und so kam es auch innerhalb des Journalistenberufes zu unterschiedlichen Ausrichtungen und Meinungen. Regimegegner waren unerwünscht. Strenge Gesetze und weitere Restriktionen folgten nach der Machtübernahme Schlag auf Schlag. Es wurde zunehmend schwieriger im eigenen Land frei zu schreiben. Dies zwang viele Journalisten ins Ausland zu gehen. Sie wollten dort ihre Arbeiten fortführen, doch die Situation war oft nicht optimal. Die Sprache stellte ein großes Hindernis dar. Trotzdem war es für den Widerstand extrem wichtig, dass journalistische Arbeit im Ausland geleistet wurde. Einerseits konnten Mitbürger im Exil von der Situation im eigenen Land erfahren, andererseits konnte die Opposition im 3. Reich vorangetrieben und geschürt werden. Doch nicht nur Journalisten im Ausland haben gegen das Regime gekämpft. Auch innerhalb des Propagandaapparates gab es Widerstand. Die Zeitungen waren zwar fest in der Hand Goebbls, aber man hat dennoch einen Weg gefunden seinen Unmut kundzutun. Man kann sich aber vorstellen, dass diese Opposition nicht so offensichtlich passiert ist. Exiljournalisten mussten das Regime nicht mehr so fürchten. Journalisten die innerhalb des Landes operiert haben waren viel gefährdeter. Ich möchte wissen in welcher Form und in welchem Ausmaß diese die Möglichkeit hatten ihren Unmut kundzutun.

Donnerstag, 17. März 2011

Wofür eignen sich Webblogs in der Wissenschaft?


Fortschritt in der Wissenschaft entsteht durch Falsifikation und jede neue Forschungsarbeit und Untersuchung basiert auf bereits vorhandenen Ergebnissen. Der erste und größte Teil ist diese Ergebnisse zu sondieren und zu bewerten.
Ein Webblog kann diese Form der Literatur für die Wissenschaft nicht ersetzen. Webblogs sind rein subjektive Meinungen, unterliegen keinen wissenschaftlichen Ansprüchen, oder müssen es nicht, und sie können von jedem Menschen auf der Welt geschrieben werden. Nicht immer kann gewährleistet werden, dass Informationen auch der Wahrheit entsprechen. In diesem Sinne ist die Wissenschaft weiterhin auf wissenschaftliche Literatur angewiesen.

Wo ein Webblog aber helfen kann ist im Bereich der Überlegungen, der Probleme und der Diskussion. Je mehr Menschen interaktiv zu einem Thema arbeiten, umso mehr Ansätze, Überlegungen und Ideen entstehen. Die Möglichkeit bei Problemen und Missverständnissen online mit anderen zu kommunizieren bietet ungeahnte Potenziale. Man kann Input erlangen von Menschen die man nicht kennt oder die man nicht gefragt hätte, die aber einen wesentlichen Schritt zu einem wissenschaftlichen Forschungsprozess beitragen können. Die Themen können über längeren Zeitraum immer wieder weiter bearbeitet werden und steht einer viel größeren Community zur Verfügung. Damit können Webblogs einen wesentlichen Beitrag zum Gedankenaustausches beitragen, auch wenn sie keine wirklichen wissenschaftlichen Quellen sind.